15.08.2017
Presseartikel von Jan Michaelis

Schriftstellerinnen greifen nach dem Preis der Gruppe 48

RÖSRATH. Wenn am 70 Jahrestag der ersten Tagung der Gruppe 47 die Nachfolgeorganisation Die Gruppe 48 tagt, dann sind ausschließlich Frauen am Start, um mit ihrem Wettbewerbsbeitrag den Preis der Gruppe 48 zu erzielen. Der Germanist Dr. Heiger Ostertag saß der Jury vor, die diese Auswahl aus annähernd 560 Einsendungen traf. „Es ist schon Zufall, dass nur Frauen durchkamen“, sagt Ostertag, „aber zusätzlich kommen alle Kandidatinnen auch noch aus Deutschland.“ Dabei waren Einsendungen aus dem ganzen deutschen Sprachraum aus Österreich, der Schweiz sowie aus weiteren Ländern eingetroffen.

Für Prosa treten an: Tina Drenkelfort wurde 1968 in Uslar geboren. Aufgewachsen bei Hannover, Studium in Hamburg. Abschluss als Diplom-Biologin und Ausbildung zur Buchhändlerin. Zweitstudium. Lehrerin an einer Haupt-und Realschule. Lebt verheiratet in Südniedersachsen. Noch keine Veröffentlichungen. Silke Porath, Jahrgang 1971, lebt verheiratet in Balingen am Rande der schwäbischen Alb. Sie ist Mitglied bei den 42erAutoren und im Verband deutscher Schriftsteller. Sie ist ausgebildete Redakteurin und PR-Beraterin. Von Silke Porath sind 28 Romane und Sachbücher erschienen. Susanne Matz, Jahrgang 1964, hat zwei erwachsene Kinder und lebt verheiratet an der Kieler Förde. Nach Jahren als Bankkauffrau hat sie Wirtschaft und Literatur studiert. Sie ist  Lehrerin an einer berufsbildenden Schule. Erst mit Ü-50 hat sie begonnen literarisch zu schreiben. Ihre Kurzgeschichten waren bereits bei Wettbewerben erfolgreich und wurden in Anthologien veröffentlicht.

Für Lyrik gehen in den Wettbewerb: Angelica Seithe aus Wettenberg bei Gießen und München. Sie arbeitet als Psychotherapeutin und  Dozentin. Gedichtband „Im Schatten der Äpfel“ (edition offenes feld). Sie erhielt den Sonderpreis Lyrik beim Wettbewerb um den Nordhessischen Autorenpreis. Jurypreis und 1. Platz beim Teilnehmer-Voting des Hildesheimer Lyrikwettbewerbs. Weitere Preise und Veröffentlichungen. Regine Böge wurde 1970 in Marne (Schleswig-Holstein) geboren. Sie lebt in Hamburg. Sie arbeitet als Sozialpädagogin und Leiterin eines Bildungszentrums für Aus- und Weiterbildung. Zusammen mit einem Gitarristen tourt sie als Gruppe BÖ. Karin Posth, geboren 1945 in Marienbad, wohnt in Köln. Bis zur Rente arbeitete sie als Übersetzerin, freiberufliche Dozentin an der VHS und Versicherungsfachwirtin. Zwei Gedichtbände beim Verlag Edition Art Science, St. Wolfgang, „Der Himmel ist kein Geschenk“ und „Der Code der nächtlichen Träume“. Sie gewann Minden schreibt, postpoetry.NRW, Lyrischer Lorbeer, zeilen.lauf, Baden b. Wien, Ü70 Schreibwettbewerb, Zürich.

Die Dr-Jürgen-Rembold-Stiftung, Rösrath, stiftete die beiden Preise für Lyrik und für Prosa dotiert mit je 1000 Euro. Die Lesungen mit Publikumsentscheid finden am 10.9.2017 im Werkstattgebäude von Schloss Eulenbroich statt. Die öffentliche Tagung der Gruppe 48 beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

                         

13.05.017
Verein "Die Gruppe 48 e.V.


Pressemitteilung 17/2

Starker Widerhall auf den Wettbewerb „Die Gruppe 48“

RÖSRATH. Der Literaturwettbewerb für Lyrik und für Prosa der Literaten-Vereinigung „Die Gruppe 48“ ist auf unerwartet starken Widerhall bei den deutschsprachigen Schriftstellern und Schriftstellerinnen gestoßen.
Nach verhaltenem Beginn wurde zum Schluss der Ausschreibungsfrist - 1.5. - die Kontaktadresse der Leiterin  Dr. Hannelore Furch von einer Flut von Einsendungen regelrecht überrollt. Dr. Hannelore Furch: "Die genaue Zahl der gültigen Einsendungen ist 520, etwa zwei zu eins im Verhältnis Prosa und Lyrik. Erfreulich viele Einsendungen stammen aus unseren europäischen Nachbarländern, hauptsächlich aus Österreich, Schweiz, Polen, Niederlande - auch in dieser Reihenfolge, weitere Einsendungen gab es aus Dänemark, Frankreich, Italien, Litauen u. a.".

Damit ist der Literaturwettbewerb 2017 unserer "Gruppe 48" bereits bei seinem Debüt international angenommen und angekommen.
Zur Qualität der Einsendungen wird die zum strikten Stillschweigen verpflichtete Jury natürlich keine Silbe von sich geben. Ausgewählt wird nach einem anonymisierten Verfahren. So viel kann allerdings gesagt werden: Die Messlatte ist hoch gelegt, und es ist nach erster flüchtiger Durchsicht durchaus Interessantes, Spannendes, Gekonntes, Gewagtes unter den Wettbewerbstexten.

Jetzt hat die Jury der "Gruppe 48" mit Dr. Heiger Ostertag (Vorsitz), Mahmoud Hosseini Zad, Dr. Uta Oberkampf (alias Uta Harst) und Marion Lenden- Boos (ersetzte ein kürzlich ausgeschiedenes Jurymitglied) im wahrsten Sinne des Wortes reichlich Lesestoff (geschätzt ca. 4.200 Seiten). Festzulegen gilt, welche je drei Kandidaten der Gattungen Lyrik und Prosa im Rösrather Schloss Eulenbroich  - Werkstattgebäude -  am 10. Sept. 2017 vor hoffentlich größerem Publikum persönlich um die Dichter-Krone wetteifern dürfen. 

Die Jury hat sich zielführend organisiert, um den Stoff zu bewältigen und für die Nominierungssitzung übersichtlich zu gestalten. Der stellvertretende Leiter der Vereinigung „Die Gruppe 48“, Jan Michaelis: „An diesem Termin vor 70 Jahren gründete sich die legendäre Gruppe 47. Wir sind stolz, schon jetzt unser Ziel erreicht zu haben, dass der Wettbewerb dotiert ist und Widerhall findet.“ In den beiden  Gattungen gibt es je einen Literaturpreis von 1000 Euro. Die Preisgelder spenet die Dr. Jürgen Rembold Stiftung, Rösrath.

Wir werden Ihnen in den kommenden Wochen den Hauptsponsor, die Jurymitglieder, das Leitungsteam und die Organisation (Peter Demant) im Einzelnen vorstellen. Um den 1.9.2017 wird die Liste der Endrundenteilnehmer (Short-List) veröffentlicht. Von diesbezüglichen Fragen bitten wir bis dahin abzusehen.


Rückfragen an Dr. Hannelore Furch, 02205 – 6465,

‚Peter’ Demant  02205 – 1277.

Rösrath, 13.5.2017

 

 

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